Wer macht was
Drei Schritte bleiben ganz bei Ihnen: das Zielprofil, die Auswahl der Profile und das Gespräch nach der ersten Antwort. Der TalentManager liefert Suche und Liste. ZingBot übernimmt die Handarbeit dazwischen: jedes Profil öffnen, Nachricht einfügen, Anrede anpassen, Follow-up nachhalten, für jede Person einzeln.
| Schritt | Wo | Wer | Worauf es ankommt | ZingBot? |
|---|---|---|---|---|
| Zielprofil und Ausschlüsse | Ihr Prozess | Recruiter und Hiring Team | Muss- und Kann-Kriterien, Region, Ausschlüsse schriftlich | Nein |
| Suche und Auswahl | XING TalentManager | Recruiter | Karriereweg lesen, nicht nur den Jobtitel | Nein |
| Liste | XING TalentManager | Recruiter | Keine Dubletten, keine Altkontakte, eine zuständige Person | Nur den Import |
| Nachricht und Follow-ups | ZingBot | Recruiter schreibt einmal | Bezug zur Rolle und genau eine Bitte | Ja, Versand |
| Antwort und Gespräch | XING, ATS | Recruiter | Schnell antworten, Status pflegen | Nein; ZingBot stoppt |
Suche im TalentManager
Für ernsthaftes Sourcing brauchen Sie ihn. Ein Premium-Konto darf laut XING fünf Nachrichten im Monat an Nicht-Kontakte schicken. TalentManager Core darf 200, Pro unbegrenzt viele. Ohne TalentManager bleibt die Kontaktanfrage, und davon dürfen 100 offen sein. Die Lizenz kostet 4.390 € bis 8.190 € im Jahr; die Stufen stehen im Ratgeber zu den TalentManager-Kosten.
An der Suche ändert ZingBot nichts. Kriterien setzen, Treffer einzeln ansehen, nur die Personen in die Liste legen, die Sie wirklich ansprechen wollen. Übernehmen Sie nie alle Suchtreffer. Jobtitel sind uneinheitlich, Profile veralten, und ein passender Lebenslauf kann trotzdem gegen die Stelle sprechen. Was Sie vor dem Import aussortieren, müssen Sie später nicht aus einer laufenden Liste holen.
Die Liste
Eine startklare Liste enthält nur Profile, die Sie einzeln angesehen haben, eine Nachricht für genau diese Vakanz und einen Namen für die Antworten. Klären Sie das vor dem Import. Sonst landen die offenen Fragen bei Ihnen, wenn die ersten Kandidaten schon zurückschreiben.
Vor dem Import
- Vakanz, Region, Muss-Kriterien und Ausschlüsse stehen schriftlich fest.
- Jedes Profil haben Sie einzeln angesehen, mit Blick auf den Karriereweg.
- Altkontakte, Absagen, Widersprüche und Dubletten sind aussortiert; beim Import lässt ZingBot bereits kontaktierte Profile weg.
- Eine Person ist für die Liste und für die Antworten zuständig.
- Erstnachricht und Follow-ups sind für diese Zielgruppe geschrieben.
- Das Team weiß: Bei einem XING-Hinweis zum Konto wird pausiert.
Starten Sie klein. An den ersten Antworten sehen Sie, ob Auswahl und Nachricht stimmen, bevor die nächsten Profile dieselben Fehler erben.
Nachricht und Follow-ups
Sie schreiben Erstnachricht und Follow-ups einmal, mit Anrede, Titel und Nachname als Platzhalter. ZingBot arbeitet die Liste danach in Ihrem eigenen Konto ab und stoppt, sobald jemand antwortet. Ab da führen Sie das Gespräch selbst: Rückfragen, Einwände, Terminvorschlag, Eintrag ins ATS.
Eine gute Vorlage nennt die Rolle und den Grund, warum Sie gerade diese Person anschreiben. Sie täuscht keine Bekanntschaft vor. Jedes Follow-up bringt etwas Neues, etwa Gehaltsband, Team oder Remote-Anteil, und wiederholt nicht die erste Frage. Am Ende steht genau eine Bitte: kurze Rückmeldung, ein Telefonat oder eine Rückfrage.
Der Stopp bei Antwort nimmt Ihnen das Postfach nicht ab. Er markiert die Übergabe. Wer antwortet, bekommt eine persönliche Antwort von Ihnen. Ob der Kontakt danach in den Talentpool, ins ATS oder nirgendwohin wandert, entscheiden Sie.
Wann Sie eingreifen
Bei jeder Antwort, bei einem Widerspruch, bei einem Profil, das nicht mehr passt, bei Verbindungsabbrüchen und bei jedem Hinweis von XING zum Konto. Die Reaktion ist immer dieselbe: pausieren, Grund ansehen, Status festhalten, dann weiter oder abbrechen.
| Was passiert | Folge für die Liste | Was Sie tun |
|---|---|---|
| Eine Person antwortet | ZingBot stoppt für diese Person | Antwort lesen, persönlich reagieren, Status pflegen |
| Jemand möchte keinen Kontakt | Nicht erneut ansprechen | Im ATS oder in der Kandidatenliste vermerken |
| XING meldet ein Limit oder verlangt eine Verifikation | Nichts erzwingen | Pausieren, Hinweis lesen, in XING beantworten |
| Ein Profil passt nicht mehr | ZingBot entscheidet das nicht | Von der Liste nehmen, Suchkriterien schärfen |
| Verbindung bricht ab | Nicht annehmen, dass verschickt wurde | Kontoverbindung und Stand der Liste ansehen |
Was XING begrenzt
ZingBot arbeitet in Ihrem eigenen XING-Konto, so wie Sie es selbst tun würden. Deshalb gelten XINGs Regeln, die Limits Ihres Kontos und Sicherheitsabfragen genauso wie beim Klicken von Hand. XING begrenzt die offenen Kontaktanfragen auf 100, mit TalentManager-Lizenz 500, und die Nachrichten an Nicht-Kontakte pro Monat je nach Paket. Eine Tageszahl veröffentlicht XING nicht. ZingBot hebt keines dieser Limits auf. Was XING sonst bremst und prüft, steht in Ist XING-Automatisierung sicher?; was Sie tun, wenn Anfragen nicht mehr rausgehen, im Ratgeber zum Kontaktanfragen-Limit.
Versprechen wie „unbegrenzt“ oder „sicher vor Sperren“ taugen nicht als Grundlage für Ihren Prozess. Das Konto gehört Ihnen, die Limits setzt XING. Legen Sie vor dem Start fest, wer das Konto im Blick hat und wer eine Liste pausieren darf.
Kosten
Sie bezahlen drei Dinge: den XING TalentManager, 4.390 € bis 8.190 € pro Lizenz und Jahr; ZingBot für 135 € im Monat pro Platz; und Ihre Arbeitszeit für Suche, Auswahl und Antworten. ZingBot nimmt Ihnen den Versand ab, bis zu 12 Stunden pro Woche und Mitarbeiter. Rechnen Sie Ihre Zahlen im ROI-Rechner durch; alle XING-Preise nebeneinander stehen in der Übersicht der XING Recruiting Kosten.
Die erste Liste
Nehmen Sie eine echte Vakanz und eine kleine, von Hand geprüfte Liste. Notieren Sie vorher, wie lange Suche, Auswahl, Listenpflege, Nachrichten und Antworten heute dauern. Ohne diesen Ausgangswert wissen Sie hinterher nicht, ob Sie Zeit gespart oder nur verschoben haben. Zählen Sie danach Antworten, Fehlgriffe, Dubletten und die Zeit bis zu Ihrer Antwort, nicht die Zahl verschickter Nachrichten.
Passen die Profile regelmäßig nicht oder bleiben Antworten liegen, sitzt das Problem in Suchprofil, Liste oder Zuständigkeit. Beheben Sie das zuerst. Automatisierung macht einen unklaren Prozess nur schneller. Wie der Ablauf in ZingBot aussieht, Import, Nachricht, Follow-ups, zeigt XING TalentManager automatisieren.
Häufige Fragen zu Active Sourcing auf XING
Was ist Active Sourcing auf XING?
Sie suchen Kandidaten, die nicht auf Stellensuche sind, und sprechen sie direkt an, statt auf Bewerbungen zu warten. Auf XING heißt das: Suche und Liste im TalentManager, dann eine persönliche Nachricht und ein bis zwei Follow-ups aus Ihrem Konto.
Brauche ich dafür den XING TalentManager?
Für ernsthaftes Sourcing ja. Ein Premium-Konto darf fünf Nachrichten im Monat an Nicht-Kontakte schicken; TalentManager Core 200, Pro unbegrenzt. Ohne TalentManager bleibt nur die Kontaktanfrage, und davon dürfen 100 offen sein.
Wie viele Leute darf ich pro Tag anschreiben?
XING veröffentlicht keine Tageszahl. Es begrenzt offene Kontaktanfragen (100, mit TalentManager 500) und Nachrichten an Nicht-Kontakte pro Monat je Paket. Wer schneller klickt, als XING mag, wird gebremst; dann pausieren.
Was macht ZingBot im Ablauf?
Den Versand: Liste aus dem TalentManager importieren, Nachricht und Follow-ups einmal schreiben, ZingBot arbeitet die Liste in Ihrem Konto ab und stoppt, sobald jemand antwortet. Suche, Auswahl und Gespräch bleiben bei Ihnen.
Wie viele Antworten sind normal?
Das hängt an Zielgruppe, Rolle und Nachricht; eine allgemeine Quote gibt es nicht. Messen Sie Ihre eigene an der ersten Liste und vergleichen Sie Nachrichten-Varianten gegeneinander, nicht gegen Zahlen aus dem Internet.
Wie sieht eine gute Erstnachricht aus?
Rolle, der Grund, warum Sie genau diese Person anschreiben, und genau eine Bitte: kurze Rückmeldung, Telefonat oder Rückfrage. Keine vorgetäuschte Bekanntschaft, kein Roman. Follow-ups bringen etwas Neues, etwa Gehaltsband, Team oder Remote-Anteil.
Was passiert, wenn jemand antwortet?
ZingBot schickt dieser Person kein Follow-up mehr. Die Antwort liegt in Ihrem XING-Postfach, und ab da führen Sie das Gespräch: Rückfragen, Einwände, Termin, Eintrag ins ATS.
Was mache ich bei einem Hinweis von XING?
Pausieren, den Hinweis lesen, direkt in XING reagieren. Eine Sicherheitsabfrage beantwortet ein Mensch; ZingBot wartet so lange. Nichts erzwingen, nichts umgehen.
Darf ich Kandidaten anschreiben, die ein Kollege schon kontaktiert hat?
Besser nicht; doppelte Ansprache ist der häufigste Grund für verärgerte Antworten. Beim Import in ZingBot können Sie Profile überspringen, die Sie oder Ihr Team schon angeschrieben haben.
Was kostet Active Sourcing auf XING?
Die TalentManager-Lizenz (4.390 € bis 8.190 € im Jahr), ZingBot für 135 € im Monat pro Platz, wenn Sie den Versand automatisieren, und Ihre Arbeitszeit für Suche, Auswahl und Antworten. Der ROI-Rechner macht daraus eine Jahresprojektion.